Leichtkonstruktion
Schaumglasgefälledach und
Schaumglasschotter mit Gussasphaltbelag

  1. Feinasphalt
  2. Asphalttragschicht
  3. Glasgittergelege Bahn
  4. Trennlage GLAPOR Geotextil
  5. GLAPOR Schaumglasschotter
  6. Trennlage GLAPOR Geotextil
  7. Oberlage der Abdichtung gem. DIN 18531
  8. Erste Abdichtungslage gem. DIN18531
  9. GLAPOR flex Heißbitumen
  10. GLAPOR Schaumglas Gefälleplatten
  11. GLAPOR flex Heißbitumen
  12. Lösungsmittelfreier Voranstrich / Haftgrund
  13. Betondecke

Beschreibung der Anwendung

Die GLAPOR Leichtkonstruktion besteht aus einem wasserführenden Gefälledach mit einer Abdichtung und einer Schaumglasschotterschicht zur Gestaltung der Oberfläche. Die bewitterte Außenfläche dieser Konstruktion besteht aus einem Gussasphaltbelag.

Die hoch druckbelastbare Kombination aus einem GLAPOR Gefälledach und Schaumglasschotter ist sehr leicht und findest auf wenig belastbaren Untergründen, wie Tiefgaragendecken und Flachdachflächen Verwendung.

Das GLAPOR Flachdach ist eine kompakt und unterlaufsicher verklebte Flachdachkonstruktion.

Das Abdichtungspaket ist hoch druckbelastbar und baupraktisch stauchungsfrei.

Eine Dampfbremse ist bei der Verwendung von GLAPOR Schaumglasdämmung nicht erforderlich, GLAPOR Schaumglasplatten selbst sind dampfdicht.

Die Wärmedämmung wird wärmebrückenfrei mit GLAPOR flex Heißbitumen oder GLAPOR Kaltkleber k-2k vollflächig auf der Unterkonstruktion verlegt.

Das Abdichtungssystem richtet sich nach den gesetzlichen und normativen Vorschriften für den jeweiligen Verwendungszweck.

Die Mindestdachneigung der Flachdachkonstruktion von 2,0 % sollte eingehalten werden, hierfür steht das GLAPOR Gefällesystem mit verschiedenen Gefällen zur Verfügung.

Zur Vermeidung von Linienentwässerungen stehen GLAPOR Dachreiter in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung.

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Vorteile der GLAPOR Flachdachsysteme:

Qualität: Schaumglasprodukte aus der Herstellung mit eigener Maschinentechnologie und einer professionellen Qualitätsüberwachung.

Service: Kompetente Beratung von Planern, Statikern, Bausachverständigen und ausführenden Firmen.

Wirtschaftlichkeit: Sehr lange Lebensdauer der Systemkonstruktionen bei geringsten Wartungsaufwand.

Nachhaltigkeit: Hergestellt aus 100 % Recycling Glas, wir garantieren gleichbleibende Materialeigenschaften werden über die gesamte Verwendungszeit.

Sicherheit: GLAPOR Schaumglasdämmplatten sind diffusionsdicht. Bei der Verlegung mit geschlossenen Stoß- und Querfugen ist   keine Dampfsperre erforderlich.

 

 

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Planungshinweise / Ausführungshinweise

Der Untergrund sollte planeben, gem. DIN 18 202, beschaffen und tragfähig sowie trocken und frei von Rückständen sein (Öl, Fett, etc) sein.

Die Dicke der Schaumglasdämmung richtet sich nach den gesetzlichen und objektspezifischen Anforderungen an den Wärmedurchgang (U-Wert des Bauteils) Bitte beachten Sie unsere Datenblätter.

Brandschutz „Harte Bedachung“ nach DIN 4102-7 – Schaumglasplatten gehören zur Baustoffklasse A1. Die Wärmedämmung ist nicht brennbar. Für das Bauteil Dach fordern die Landesbauordnungen (LBO) neben der Einordnung in eine Baustoffklasse (A1) in der Regel eine sogenannte „Harte Bedachung“. Damit soll sichergestellt werden, dass die Dachaufbauten gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sind. Bei den Herstellern der Abdichtungssysteme liegen diese Prüfungen mit den unterschiedlichen Abdichtungen vielfach vor.

 

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Die Mindestdicke der Wärmedämmung beträgt 40 mm. Gefällesystem beginnen bei einer Dicke von 30 mm. Bei mehrlagiger Verlegung werden die Dämmplatten mit GLAPOR flex Heißbitumen untereinander verklebt. Der Verbrauch für die Verklebungen der Dämmplatten untereinander beträgt ca. 2 – 3 kg GLAPOR flex Heißbitumenklebemasse.

Der Verbrauch für die Verklebungen der Dämmplatten auf dem Untergrund ist von seiner Ebenheit abhängig und beträgt ca. 5 – 8 kg GLAPOR flex Heißbitumenklebemassse. Bei der Verlegung von GLAPOR Gefälledachsystemen werden die Überzähne an Graten und Kehlen mit einem Schleifbrett beigearbeitet.

Die Mindestdachneigung von 2 % sollte angestrebt werden. Dachneigungen unter 2 % sind Sonderkonstruktionen und erfordern die Verlegung von besonderen Abdichtungsbahnen.

Bei der Verlegung der Abdichtungsbahnen sind die Flachdachrichtlinien, die Vorschriften der Abdichtungsbahnenhersteller sowie die Gründachrichtlinie zu beachten. Bei der Verwendung von hochpolymeren einlagigen Abdichtungen, ist ein Heißbitumenabzug auf den GLAPOR Schaumglasplatten erforderlich. Der Verbrauch beträgt ca. 2,0 kg / m² Dachfläche.

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Verarbeitungshinweise Schaumglasplatten / Schaumglasschotter

Betondecke säubern und mit lösungsmittelfreiem Voranstrich / Haftgrund vorstreichen und ablüften lassen. Verbrauch: ca. 0,3 kg/m².

GLAPOR flex Heißbitumen auf dem vorgestrichenen Untergrund verteilen. Verbrauch ca. 3,5 - 4,5 kg/m².

GLAPOR flex Heißbitumen ausgießen, die Dämmplatten mit zwei Seiten in die Klebemasse eintauchen und diagonal einschieben, damit die Längs- und Querfugen mit Bitumen gefüllt werden.

GLAPOR Schaumglasplatte kurzzeitig gegen verschieben sichern. Je nach Ebenheit des Untergrundes. Verbrauch: 5 bis 8 kg/m².

Oberhalb der Leichtbauplatten wird ein zellfüllender Deckabstrich aus GLAPOR flex Heißbitumen verteilt. Bei der Verlegung von Gefälledachsystemen werden die Überzähne an Graten und Kehlen mit einem Schleifbrett beigearbeitet.

Abdichtung gem. der Anwendungsnorm DIN 18531 herstellen.

Trenn- und Schutzlage aus einem GLAPOR Geotextil mit 10 cm Stoßüberdeckung auf der Abdichtung verlegen.

Schaumglasschotter mit Überhöhung einbauen und verteilen. Überhöhung je nach Belastung der Schotterschicht 1,2:1 bis 1,3:1.

Das verdichten der Dämmschotterschicht erfolgt mit einer leichten Rüttelplatte, z.B.
- Amman AVP1850
- Bomag BP 20/50 (D)
- Bomag BVP 18/45
- Dynapac LF 140
- Wacker DPS 1850H
- Wacker DPS 2350
- Wacker DPS 2360
- Weber CF 3

GLAPOR Geotexltil als Trennlage auf die Dämmschotterschicht verlegen.

Gegebenenfalls ein Glasgittergelege oberhalb des GLAPOR Geotextiles einbauen.

Trag- und Verschleißschicht aus Gussasphalt einbauen.

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