Wärmedämmung der erdberührten Wand
außerhalb der Abdichtung

  1. Mauerwerk / Betonwand
  2. Bitumenvoranstrich
  3. GLAPOR k-2K Kaltkleber oder PCI Pecimor DK
  4. GLAPOR Schaumglasplatten
  5. GLAPOR k-2K Kaltkleber oder PCI Pecimor DK
  6. Abdichtung nach DIN 18533
  7. Anfüllschutz, z.B. Noppenbahn (zusätzlich)
  8. Aussen Anfüllung

Beschreibung der Anwendung

Die Wärmedämmung eines Gebäudes sollte die gesamte Gebäudehülle umschließen. Neben Dach und Fassade werden auch die erdberührten Bereiche (Perimeterbereiche) gedämmt. Diesen Flächen kommt aufgrund ihrer gar nicht oder nur schwer zugänglichen Lage eine besondere Bedeutung zu.

Die Wärmedämmung in erdberührten Bereichen muss neben einer hohen Druckfestigkeit auch weiteren Belastungen aus Feuchte, Ungeziefer und Umweltbelastungen standhalten.

Immer mehr werden Keller-/Untergeschosse für Wohnzwecke oder zur gewerbliche Nutzung geplant. Erdberührte Wände müssen deshalb mit besonderer Sorgfalt gedämmt und abgedichtet werden, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

Glapor Schaumglasplatten sind für diese Anwendungen besonders geeignet und bieten einen dauerhaften Schutz für das Gebäude.

 

 

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Vorteile der GLAPOR Fassadensysteme:

Qualität: Schaumglasprodukte aus der Herstellung mit eigener Maschinentechnologie und einer professionellen Qualitätsüberwachung.
Service: Kompetente Beratung von Planern, Statikern, Bausachverständigen und ausführenden Firmen.
Wirtschaftlichkeit: Sehr lange Lebensdauer der Systemkonstruktionen bei geringsten Wartungsaufwand.
Nachhaltigkeit: Hergestellt aus 100 % Recycling Glas, wir garantieren gleichbleibende Materialeigenschaften werden über die gesamte Verwendungszeit.
Sicherheit: GLAPOR Schaumglasdämmplatten sind diffusionsdicht. Bei der Verlegung mit geschlossenen Stoß- und Querfugen ist keine Dampfsperre erforderlich.

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Planungshinweise / Ausführungshinweise

Planungshinweise:

Eine zusätzliche Dampfbremse ist bei GLAPOR Perimeterdämmsystemen nicht erforderlich, unser Dämmstoff selbst ist dampfdicht.

Der Untergrund für die Ausführung der Perimeterdämmung mit Schaumglasplatten sollte planeben, gem. DIN 18 202, beschaffen sein.

Die Dicke der Schaumglasdämmung richtet sich nach den gesetzlichen und objektspezifischen Anforderungen an den Wärmedurchgang (U-Wert des Bauteils)

Bitte beachten Sie unsere Datenblätter.

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Ausführungshinweise:

Der Untergrund muss tragfähig, trocken und frei von Rückständen sein (Öl, Fett, etc.).
Die Mindestdicke der Wärmedämmung beträgt 40 mm. Bei mehrlagiger Verlegung werden die Dämmplatten mit GLAPOR k-2k Kaltkleber untereinander verklebt. Verbrauch für die Verklebung untereinander ca. 2 – 3 kg/m².
Für die Verklebung der Dämmstoffplatten empfehlen wir die Verwendung des Kaltklebers „GLAPOR k-2k“.

Der Verbrauch für die Verklebungen der Dämmplatten auf dem Untergrund ist von seiner Ebenheit abhängig und beträgt ca. 3,5 bis 4,5 kg/m².

Bei Arbeitsunterbrechungen sollte im Zuge der Plattenverlegung der Deckabstrich sofort aufgebracht werden. Bei der oberen Plattenreihe muss die Fuge zwischen Schaumglasplatte und Wand vor Niederschlag geschützt werden, um ein Hinterlaufen oder Auswaschen des Kaltklebers zu vermeiden, dies gilt auch für Arbeitsunterbrechungen.

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Verarbeitungshinweise

Wandfläche säubern und mit Bitumenvoranstrich / Bitumenemulsion vorstreichen und ablüften lassen. Verbrauch: ca. 0,3 kg/m².

GLAPOR Schaumglasplatten im Stapel auf der Rückseite und auf zwei Seitenflächen mit einem Zahnspachtel /Zahntraufel (Zahnung 10 bis 12 mm). Mit der Klebemasse beschichten und durchkämmen. Verbrauch ca. 4 – 5 kg/m², je nach Beschaffenheit des Untergrundes und der Dämmstoffdicke.

GLAPOR Schaumglasplatten vollflächig und vollfugig mit versetzten Stoßfugen auf der abgedichteten Wand verlegen. GLAPOR Schaumglasplatten diagonal in die offene Ecke der bereits verlegten Dämmplatten einschieben.

Den austretenden Kleber nach Aushärtung mit der Traufel abstoßen.

Zellfüllenden Deckabstrich auf die GLAPOR Schaumglasplatten aufbringen. Verbrauch ca. 2,0 bis 2,5 kg/m².

Beschichtete Bitumenschweißbahnen auf die GLAPOR Schaumglasplatten mit einem Brenner aufschweissen, gem. nach DIN 18533.

Einen Anfüllschutz verwenden z.B. Noppenbahn und aussen anfüllen.

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