Perimeterdämmung, Boden,
lastabtragend mit RDS und Sockelputz

  1. Vorsatzschale/Klinkemauerwerk
  2. Beschichtung mit 2K Bitumenkaltkleber
  3. Mauerwerk
  4. GLAPOR Dämmplatte PG 600
  5. Verklebung mit 2K-Bitumenkaltkleber
  6. Bauwerksabdichtung
  7. GLAPOR Klinkersockelstein aus PG 900.2
  8. Verklebung Klinkersockelstein mit 2K Bitumenkaltkleber
  9. Sockelsystem
  10. Betongründungsplatte
  11. PE Folie
  12. GLAPOR RDS Systemschalung
  13. Bauwerksabdichtung der RDS Systemschalung
  14. Kiesschüttung
  15. GLAPOR Schaumglasschotter
  16. Geotextil
  17. Gründung RDS
  18. Erdreich

Beschreibung der Anwendung

GLAPOR Schaumglasschotter als lastabtragende Wärmedämmung unter Gründungs- und Bodenplatten mit einer RandDämmSchalung und verklinkertem Mauerwerk.

Die multifunktionale Schaumglasschüttung ist eine rein mineralische kapillarbrechende Schicht, hoch druckbelastbar, nagetiersicher und mit garantiert gleichbleibenden physikalischen und bauphysikalischen Eigenschaften über die gesamte Nutzungsdauer.

Nachstehende Vorteile bietet die Kombination aus lastabtragendem Schaumglasschotter und dem Multifunktionalelement Randdämmschalung (RDS).

  • Der Arbeitsraum rings um das Gebäude bleibt frei.
  • Gerüste können einfacher unmittelbar nach der Herstellung der Bodenplatte aufgestellt werden.
  • Die nachträgliche Montage von Versorgungs- und Entwässerungsleitungen ist einfacher.
  • Der Bereich vor dem Gebäude kann gärtnerisch genutzt werden.
  • Versetzte Reihenhäuser können einfacher mit Glasschaumschotter gedämmt werden.
  • Durchfahrten in Industriehallen können sicherer ausgeführt werden.
  • Sonderkonstruktionen bei Gebäuden mit Hanglagen werden einfacher.
  • Verbesserung der Dämmeigenschaften der Gesamtkonstruktion.
  • Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit durch Verhinderung des seitlichen Feuchteeintrags.
mehr lesen

Vorteile der GLAPOR Flachdachsysteme:

Qualität: Schaumglasprodukte aus der Herstellung mit eigener Maschinentechnologie und einer professionellen Qualitätsüberwachung.

Service: Kompetente Beratung von Planern, Statikern, Bausachverständigen und ausführenden Firmen.

Wirtschaftlichkeit: Einfacher, schneller Einbau der Schaumglasschüttung mit wenigen Funktionsschichten. Kostenreduzierung durch RDS im Bereich von Grenzbebauungen

Nachhaltigkeit: Hergestellt aus 100 % Recycling Glas, wir garantieren gleichbleibende Materialeigenschaften werden über die gesamte Verwendungszeit.

Sicherheit: GLAPOR Schaumglasschüttungen mit besonders hohen Druckfestigkeit in vertikaler und horizontaler Lastrichtung. Verhinderung von seitlichem Feuchtigkeitseintrag in die Wärmedämmung durch die RDS

 

RandDämmSchalung: Der Arbeitsraum vor dem Gebäude bleibt frei

  • Gerüste können einfacher unmittelbar nach der Herstellung der Bodenplatte aufgestellt werden.
  • Die nachträgliche Montage von Versorgungs- und Entwässerungsleitungen ist einfacher.
  • Der Bereich vor dem Gebäude kann gärtnerisch genutzt werden.
  • Versetzte Reihenhäuser können mit Glasschaumschotter gedämmt werden.

Der Randdämmstein bietet statische Vorteile

  • Durchfahrten in Industriehallen können sicherer ausgeführt werden.
  • Sonderkonstruktionen bei Gebäuden mit Hanglagen werden einfacher.
  • Veränderungen des Schottergefüges am Bodenplattenkopf ist ausgeschlossen.

Verbesserung der Dämmeigenschaften

  • Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit durch Verhinderung des seitlichen Feuchteeintrags.
  • Der Bodenplattenkopf wird mitgedämmt.

Kundennutzen – die Vielseitigkeit des RDS

  • Der Randdämmstein ersetzt die Randschalung.
  • Der Randdämmstein stellt einen Teil des vertikalen Fristschirm da.
  • Der Randdämmstein dient als Kopfdämmung der Bodenplatte.
  • Der Randdämmstein kann als Untergrund für den Sockelputz verwendet werden.
weniger lesen

Planungshinweise / Ausführungshinweise

Planungshinweise:

Das tragfähige Planum muss mindestens 30 cm über dem höchsten Grundwasserspiegel liegen (HGW). Das Planum sollte in der Mitte leicht überhöht ausgeführt und mit einer Rüttelpatte abgerüttelt werden.

Unterhalb des Dämmschotters ist ein Geotextil einzubauen. Das Geotextil wird an der RandDämmSchalung in etwa bis zur Mitte hochgeführt.

Oberhalb des Dämmschotters ist eine Trennlage aus einer PE-Folie mit einer Dicke von mindestens 0,2 mm oder ein Geotextil einzubauen. Der geschüttete Dämmstoff ist im Verhältnis v = 1,3:1 abzurütteln.

Bei Vorhandensein von bindigen oder geschichteten Böden, bei denen Stau- oder Schichtenwasser auftreten kann, ist eine frostfreie Dränung nach der Norm DIN 4095 vorzusehen.

Planungshinweise RandDämmSchalung (RDS)

Für die Bemessung der Bodenplatten darf das Auflager der Betonplatte auf das RDS Innenelement nicht berücksichtigt werden.
Die Abtragung der Gebäudelasten erfolgt ausschließlich über den Schaumglasschotter.
Für die Kombination unterschiedlicher Planungsdicken für die Gründungsplatte und der Dämmschotterschicht stehen verschiedene Formate der Randdämmschalung zur Verfügung.

Alle frei bewitterten Flächen der Randdämmschalung müssen beschichtet werden; hierfür stehen unterschiedliche Beschichtungssysteme zur Verfügung.
Gründungspolster für Randdämmschalung/Schalungselement ausheben, dabei ist die Frosteindringtiefe zu beachten. Informationen über die Frosteindringtiefe sind bei den örtlichen Tiefbauämtern erhältlich.

Der erforderliche Fundamenterder für den Potentialausgleich/Blitzschutz kann in das Gründungspolster der Randdämmschalung eingelegt werden.
Die Mindestdicke des Betonpolsters beträgt 20 cm.

mehr lesen

Ausführungshinweise:

Die Dicke der Schaumglasschüttung ist unter Berücksichtigung der Volumenveränderung durch das Abrütteln so auszuführen, dass die vorgegebene Planungsdicke der Wärmedämmung an keiner Stelle unterschritten wird. Bei Planungsdicken größer 300 mm ist der Wärmedämmstoff in zwei bzw. drei Lagen zu schütten und jeweils abzurütteln.

Der Verdichtungsfaktor der Schaumglasschotterschicht beträgt 1,3:1. Dieses Maß ist unbedingt einzuhalten. Wir empfehlen die fachgerechte Verdichtung zu protokollieren, siehe hierzu “ Schaumglasschotter Einbauprotokoll” (Dokument: Glapor_einbauprotokoll_schotter_de_01.pdf). Die Verdichtung ist zu beenden, wenn das Soll-Maß erreicht ist. Ein weiteres Verdichten erhöht den Materialverbrauch und bringt keine essentiellen Vorteile in der Tragfähigkeit.
Die Mindestdicke der Wärmedämmung beträgt 150 mm im fertig eingebautem Zustand.
Das Verdichten der Dämmschotterschicht erfolgt mit einer leichten Rüttelplatte. Mit den unten empfohlenen Geräten wird in der Regel eine fachgerecht verdichtete Tragschicht der Gründungsplatte erzielt.

  • Amman AVP1850
  • Bomag BP 20/50 (D)
  • Bomag BVP 18/45
  • Dynapac LF 140
  • Wacker DPS 1850H
  • Wacker DPS 2350
  • Wacker DPS 2360
  • Weber CF 3
weniger lesen

Verarbeitungshinweise

Text Verarbeitungshinweis

Downloads